Näh Hacks: 15 überraschende Materialien fürs Nähzimmer

Wir haben für euch 15 Materialien aufgeführt, die nichts mit Nähen zu tun haben, aber ein Muss in jedem Nähatelier sind:

    1. Malerklebeband – Malerklebeband ist sehr vielseitig!
      Ich benutze es gern als Fixierhilfe oder als Abstandshalter beim Nähen von
      Säumen. Auf der Stichplatte funktioniert Malerklebeband als Markierband
      wunderbar. Ideal zum Befestigen von Schnittmustern anstelle von Stecknadeln bei empfindlichen Stoffen, Leder oder Wachstuch, da es keine Löcher im Material hinterlässt. Oder ich klebe ein kleines Stück um die Nähnadel wie eine Fahne und notiere, um welche Art von Nadel es sich handelt. Und zu guter Letzt lassen sich damit auch bequem Fussel von deiner Schneidmatte entfernen.
    2. Klebestift – Mein Klebestift ist für mich unverzichtbar und ich denke mal meine liebste “Nähhilfe”. Ich benutze ihn beim Paper Piecing. Manchmal benutze ich ihn um die Nahtzugabe von Applikationen nach hinten umzulegen Ich klebe die Einfassung von Quilts besonders an den Ecken fest, damit sie so lange an Ort und Stelle bleibt, bis ich nähen kann und ich habe sogar Klebestifte für einen temporären Saum in einem Rock oder einer Hose verwendet. Die meisten Klebestifte sind säurefrei, nicht zu klebrig und trocknen schnell, weshalb die Nähnadel auch nicht verklebt.
    3. Spucke – Wie sonst trennt man Stoff, fädelt eine Nadel ein oder richtet die Kanten zweier Stoffe perfekt aus?
    4. Vodka – Ja ihr lest richtig! Und es muss sogar ein ganz besonderer Vodka sein wenn es ums Nähen geht! Nämlich Kartoffelvodka und ich verwende ihn, um meine eigene Stärke zu machen. Ich habe dieses Rezept von Edyta Sitar und ich teile es gerne: 1 Tasse Kartoffel-Wodka, 4 Tassen Wasser, 15 Tropfen biologisches Lavendelöl mischen und in eine gute Sprühflasche geben. Die beste Stärke, die ich je verwendet habe, und wenn dich dein Nähprojekt mal so richtig frustriert, kannst du auch mal einen kleinen Schluck probieren!!
    5. Stubby – So habe ich meinen kleinen Schraubenzieher genannt! Ich hasse das kleine „Werkzeug“, das mit meiner Maschine mitgeliefert wurde, ich verwende stattdessen Stubby. Er hat genau die richtige Größe und kann nicht verrutschen, wenn ich versuche, eine Fuß- oder Stichplatte zu wechseln. Noch benutze ich einen Flachschlitzschraubendreher, aber ich bin auf der Suche nach einem Kreuzschlitzschraubendreher.
    6. Docking-Station – Ich höre gerne Musik, wenn ich nähe.
      Sobald ich dann in mein Studio gehe, stelle ich als erstes mein Handy in die Docking-Station, wähle einen passenden Sender und mache mich an die Arbeit.
    7. Wattestäbchen – Oder wie ich sie nenne, die Solvy-Auflöser! Ob ich ein Stück Solvy als Topper für ein Handtuch benutze oder zum Freihand-quilten, wenn ich ein Wattestäbchen ins Wasser tauche und es entlang der Naht führe, genügt das schon um Solvy Reste aufzulösen – ganz ohne an meiner nagelneuen Naht zu ziehen.
    8. Babygläschen mit Deckel – Abgesehen davon, dass sie die perfekte Größe haben, noch dazu mit einem auslaufsicheren Deckel und die Tatsache, dass ich es liebe, Dinge zu upcyclen, sind die kleinen Babygläschen auch niedlich! Ich benutze meine für Wasser, um das oben erwähnte Wattestäbchen in Wasser zu tauchen oder als Gefäß für flüssige Stärke, wenn ich Applikationsteile vorbereite.
    9. Pinsel – Ein einfacher Pinsel aus dem Malkasten ist das beste Werkzeug, um Fussel aus meiner Maschine zu entfernen, besonders um die Untergarnspule herum.
    10. Druckluftspray, alternativ eine Ballpumpe – Wird am häufigsten benutzt um die Nähmaschine von Fusseln zu reinigen. Aber Achtung – wenn Ihr die Dose falsch ansetzt landet mehr Staub im Inneren der Maschine als das Ihr den Staub und Fusseln sinnvoll entfernt. Aber zusammen mit meinem kleinen Pinsel ist die Reinigung meiner Nähmaschine ganz schnell erledigt. Mein Druckluftspray kommt auch zum Einsatz, wenn ich meine Computertastatur reinigen muss (ich denke dafür wurde Druckluftspray eigentlich erfunden) oder wenn sich kleine Fussel oder Staub in meiner Schneidmatte verstecken. Um ehrlich zu sein bin ich nicht wirklich ein Sauberkeitsfreak, aber wenn es mich dann mal packt muss das Reinigen schnell gehen, denn allzu viel Geduld habe ich dann dafür doch nicht.
    11. Buchbinderclips (Papierklemmen) – Sie sind ideal für Paper Piecing und Quilten um die Stoffkante und die Schablone zusammenzuhalten. (Heften ohne Faden) Auch besonders für lange Kanten sind Buchbinderclips (auch Papierklemmen genannt) hilfreich. Es gibt sie in vielen Größen.
    12. Doppelseitiges Klebeband – Ich klebe das Band auf die Rückseite meines Lineals, damit es an Ort und Stelle bleibt, während ich schneide.
    13. Weiße Styroporplatte – Meistens verwende ich Styropor als Hintergrund für Fotos, die ich gemacht habe. Aber weißes Styropor ist auch ideal als Hintergrund für Farbabstimmung von Stoffen und Garnen. Ich persönlich finde, nichts zeigt die wirklichen Farben von Stoffen und Garnen besser als ein schöner weißer Hintergrund und natürliches Tageslicht.
    14. Kleine Haftnotizen – Ich kann ohne meine Haftnotizen nicht leben! Ich benutze sie, um einen Satz Stoffstreifen zu beschriften, um zu markieren, auf welcher Seite ich zuerst nähen muss; als Markierung für meinen Platz in einem Muster; oder ich nehme einen kleinen Stapel davon und klebe sie auf meine Maschine als Nahtführung für Stoff.
    15. Plüschsocken – Mit Schuhen kann ich einfach nicht nähen, aber mein Nähatelier befindet sich im Keller meines Hauses und da ist es sogar im Sommer oft kühl. Meine orangefarbenen Plüschsocken sind die perfekte Lösung für warme Füße.

Näh Hacks

Das sind also meine überraschenden Materialien, wie sieht‘s bei Euch aus, welche Näh-Hacks kennt ihr noch?

 

 


cooler(2)Zur Quiltanleitung hier klicken


HYGGE BOM: MY HOME

Mein Zuhause, ein ganz besonderer Ort. An Tagen wie gestern, an denen der Sturm „Frederike“ durch viele Teile von Deutschland tobte, wird mir erst richtig bewusst, was ein „Zuhause“ überhaupt bedeutet.

Mein Zuhause ist dort, wo ich geschützt bin und mich sicher fühle, auch wenn es draußen stürmt und vielleicht sogar schneit. Und da ist es dann zuhause so richtig „hyggelig“, da ich mich fallen lassen kann und nicht wachsam sein muss.

Mein Zuhause ist dort, wo mein Herz ist und wo Menschen leben, die ich in mein Herz geschlossen habe. Mit ihnen kann ich reden oder mit diesem Menschen kann ich gemütlich einen Tee trinken und gemeinsam schweigen. All das ist möglich, wenn ich mich meinen Liebsten verbunden fühle.

Mein Zuhause ist dort, wo ich die Türen schließen kann und ein Ort, an dem ich mich von der Welt da draußen zurück ziehen kann. Das ist das Gefühl von „Wohlbefinden“ und genau das bedeutet Hygge.

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Jetzt wünsche ich dir von Herzen einen ruhigen Januar, einen blauen Himmel und ein paar frostige und klare Tage, um den Winter noch mal ganz in Ruhe zu genießen. Und wenn du nach einem Spaziergang bei klirrender Kälte nach Hause kommst, dann erst weißt du so richtig, wie sich „hyggelig“ anfühlt.

Herzlich deine Christa
Die Quiltanleitung zum Hygge BOM und dem gemütlichen Zuhause findest du hier:

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Zur Anleitung

Hygge (BOM 2018)

We proudly present……….

……..unseren neuen BOM für das Jahr 2018, der BOM mit dem Titel „Hygge“.
Die Anleitung dazu findest du hier:

Hygge (BOM2018).jpg
Zur Anleitung

Der Begriff Hygge ist zurzeit in aller Munde. Aber Hygge ist kein Modewort, sondern kommt aus dem Dänischen und steht für den Begriff Gemütlichkeit und fürs Wohlfühlen. Hygge ist viel mehr als ein Wort, Hygge, das ist ein Lebens-Gefühl.

Was steckt überhaupt im Wort „Lebens-Gefühl“? Leben und Fühlen. Beides ist untrennbar miteinander verbunden.
Schon bevor wir auf die Welt kommen, können wir fühlen. Das Herz war schon vor dem Gehirn da und das Fühlen begleitet uns durch unser ganzes Leben. Wir möchten uns am liebsten immer gut fühlen, Lebensfreude spüren und lachen. Aber zum Leben gehört die ganze Fülle aller Gefühle, die angenehmen und die weniger beliebten. Freude und Leid, Lieben und Lachen, aber auch Traurigkeit und Tränen. Die große Kunst liegt vielleicht darin, alles anzunehmen, da erst alles zusammen das Leben ausmacht.

Eine Möglichkeit, dich gut zu fühlen, ist es Zeit für dich selber zu haben und die Zeit mit dem zu verbringen, was dir Freude bereitet. Vielleicht bist du ein sportlicher Mensch und verbringst gerne Zeit draußen in der freien Natur oder du bist gerne kreativ und verbringst gerne Zeit an deiner Nähmaschine. Vielleicht magst du auch beide, je nach Lust und Laune und je nach Jahreszeit. Tu das, was dir gut tut und bei dem du dich wohlfühlst.

Wir hier vom SULKY Team möchten, dass es dir gut geht und dass du dich wohl fühlst. Für deine Kreativität liefern wir dir im Laufe des Jahres eine Menge Input.
Und ganz neu – wir liefern dir auch noch ein bisschen mehr Input für ein gutes Leben, in dem Kreativität ein Teil ist und in dem Hygge eine Rolle spielt.
Neu ist auch, dass ich – Christa Rolf – mich jetzt mehr um unseren Blog von SULKY by GUNOLD kümmere.
Wir möchten, dass du dich hier auf unserem Blog wohl-fühlst.
Da ist es wieder, das FÜHLEN.
Schau einfach ab und zu vorbei, bestimmt findest du etwas Spannendes und Anregendes für dich.

Jetzt wünsche ich dir ein erfülltes und „erfühltes“ Jahr

Herzlich deine Christa

Alle HYGGE-BOM-Posts findest du hier:

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Weihnachtstorte

Ihr wart wohl alle dieses Jahr sehr brav.
Der Weihnachtsmann hatte so viel zu tun, dass er sich im Kamin irrte…

Nun steht die Weihnachtstorte zum Download bereit:

Sulky Adventskalender: Türchen #24

Materialien

  • Biskuitboden
  • Apfel-Glühwein-Füllung
  • Helle Ganache
  • Fondant in Rosa und Weiß
  • Essbare Spitze

Bebilderte Schritt für Schritt Anleitung in der PDF zum Downloaden!

 

PDF zum Downloaden
Weihnachtstorte

© copyright Gunold GmbH

 

Tischset Sterne

Sulky Adventskalender: Türchen #23

Material

  • Rest SULKY® THERMOFIX
  • Kunstleder in Rosa und Grau
  • Tischset

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So wird`s gemacht
Rosa Sterne 3-mal
Graue Sterne 2-mal

Applikation Sterne
Übertrage die Vorlage auf Thermofix und bügle es mit Hilfe von Backpapier auf die Rückseiten der Kunstleder.
Schneide die Sterne genau aus und bügle sie auf die Vorderseite des Tischsets, dazu wieder das Backpapier als Schutz auf das Kunstleder legen.

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Tischset mit Stern

© copyright Gunold GmbH

 

Weihnachtskarte Tannenbäume

Sulky Adventskalender: Türchen #22

Material

  • Rest SULKY® THERMOFIX
  • 0,15 m Patchworkstoff Blau für den Hintergrund
  • Stoffreste für die Applikation
  • Geschenkbändchen in Grünkariert
  • Klappkarte in Weiß
  • Original Vorlage „Weihnachtskarte Tannenbäume! (im PDF Download)

So wird´s gemacht
Schneide das Thermofix und den Hintergrundstoff je 1-mal 8 x 15 cm aus.

Übertrage die Vorlage der Tannenbäume auf Thermofix und schneide alles großzügig aus. Bügle die Zuschnitte auf die Rückseite der entsprechenden Stoffreste. Decke Thermofix beim Bügeln mit Backpapier ab. Nach dem Erkalten kannst du das Backpapier abziehen und die Applikation exakt auf der Außenlinie ausschneiden.
Jetzt bügelst du die Bäume auf den Hintergrundstoff.

Bügle das Thermofix mit Hilfe von Backpapier auf die Rückseite des Hintergrundstoffes und dann zusammen mittig auf eine Kartenklappe. Das Bändchen klebst du noch als unteren Rand auf.

PDF zum Downloaden
Weihnachtskarte Tannenbäume

© copyright Gunold GmbH

Potpourri mit Stern

Sulky Adventskalender: Türchen #21

Material

  • 0,15 m SULKY® TOTALLY STABLE
  • Korkleder in Hellbraun
  • doppelseitiges Klebeband zum Befestigen des Sterns
  • 1 Glas mit Deckel, ca. 10 – 15 cm hoch
  • 3 Bio-Zitronen
  • Spitzenstoff ca. 30 x 30 cm
  • Schleifenband ca. 50 cm lang
  • Original Vorlage „Potpourri mit Stern! (im PDF Download)

So wird`s gemacht
Zeichne die Vorlage für den Stern beliebig oft auf die matte Seite des Totally Stable. Schneide die Vorlage entlang der aufgezeichneten Kontur aus und bügel die Vorlage auf den Kork.
Schneide den Stern entlang der Vlieskante aus und ziehe Totally Stable  ab.
Schneide die Zitronen in feine Scheiben, die du anschließend gut trocknest, entweder im Backofen oder über längere Zeit auf der Heizung. Die getrockneten Scheiben gibst du in das Glas. Aus dem Spitzenstoff schneidest du einen Kreis, den du nach Belieben noch an der Außenkante versäubern kannst. Spanne den Spitzenkreis über den Deckel und binde eine feine Schleife drum Zum Schluss fixierst du den Stern mit doppelseitigem Klebeband in de Mitte des Deckels.

Tipp
Bei den Vorlagen findest du 3 verschiedene Stern-Größen. Je nachdem, welches Glas du für den Potpourri nimmst, kannst du dir die passende Größe der Vorlage auswählen.
Den Stern aus Kork kannst du auch prima mit einem Bändchen versehen und als Geschenk-Anhänger verwenden.

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Potpourri mit Stern

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Anhänger Lebkuchen

Sulky Adventskalender: Türchen #20

Material

  • Rest SULKY® THERMOFIX
  • Rest SULKY® TOTALLY STABLE
  • Filzreste in Braun und Beige
  • Knöpfe, Wacholderbeeren
  • Original Vorlage „Anhänger Lebkuchen! (im PDF Download)

Höhe ca. 9 cm

 So wird´s gemacht
Übertrage die Vorlage der Männchen auf Totally Stable und schneide sie aus. Bügle die Vorlage auf den braunen Filz und schneide sie an der Außenkontur aus. Das Totally Stable kannst du abziehen und erneut auf den nächsten braunen Filz bügeln. So erhältst du mehrere Männchen.
Auf einen beigen Filzrest bügelst du Thermofix. Decke Thermofix beim Bügeln mit Backpapier ab. Nach dem Erkalten kannst du das Backpapier abziehen. Schneide mit einer Zackenschere schmale Streifen und bügle diese auf die Arme und Beine der Lebkuchenmännchen.
Nähe noch Wacholderbeeren für die Augen und Knöpfe an den Körper.

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Anhänger Lebkuchen

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Vanille-Schnecken

Sulky Adventskalender: Türchen #19

Zutaten
Teig:
400 g Mehl, 1 Würfel frische Hefe, 150 ml Milch, 80 g Zucker, 1 Ei, 60 g Butter, 1 Pr. Salz
Streusel:
150 g Mehl, 80 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 100 g weiche Butter, Puderzucker
Füllung:
30 g Haselnüsse gemahlen, 100 g Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 2 Eier

So wird`s gemacht
Für den Teig aus den angegebenen Zutaten eine Hefeteig herstellen und 30 Minuten gehen lassen. Für die Streusel alle Zutaten miteinander mischen und mit den Händen zu Streuseln verkneten. Die Streusel beiseite stellen. Für die Füllung alle Zutaten miteinander mischen.

Den Hefeteig nochmals kneten und auf einer bemehlten Flache zu einem Rechtecke mit einer Dicke von etwa 1 cm ausrollen. Die vorbereitete Füllung auf dem Teig verstreichen. Den Teig zu einer Seite her aufrollen und in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden.
Die Schnecken auf ein Backblech legen, dass zuvor mit Backpapier ausgelegt wurde und nochmals ca. 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Die Streusel auf den aufgegangenen Schnecken verteilen.

Den Backofen auf 180 ° C vorheizen und die Schnecken ca. 20 Minuten backen. Nah dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben.

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Vanille-Schnecken

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