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Sticken mit Herz

Der Mai, Muttertag und das Herz als Symbol gehören auf jeden Fall zusammen. Mutter, das verbinden die meisten von uns mit Herzlichkeit und Familie. Doch was bedeutet „Herzlichkeit“ überhaupt?

Herzlichkeit ist die Fähigkeit, mit ganzem Herzen beim anderen zu sein und wer hätte diese Fähigkeit besser als eine Mutter, die für jedes einzelne ihrer Kinder da ist, die für den Zusammenhalt in der Familie sorgt und sich um die Bedürfnisse von anderen kümmert. Häufig stellt sie dafür ihre eigenen Bedürfnisse hinten an.
Herzlichkeit und Herzenswärme, das sind die Zutaten, mit denen zwischenmenschliche Beziehungen besser gedeihen und die Welt ein bisschen angenehmer erscheinen lassen, egal was da draußen passiert.

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Boro “modern” -traditionelle japanische Flicktechnik mit der Nähmaschine umgesetzt

Ursprünglich ist Boro eine japanische Flicktechnik, die aus großer Not heraus entstanden ist. Arme bäuerliche Landfrauen reparierten Decken, Futons und Kimonos, in dem sie wieder und wieder Stoffstücke über die entstandenen Löcher legten und diese mit vielen kleinen und dekorativen Stichen auf dem Untergrundstoff fixierten.

Während man beim amerikanischen Patchwork aus kaputten Textilien die besten Stücke herausschnitt und zu neuen Patchwork-Flächen aneinander nähte, so kennzeichnete die Flicktechnik der Japanerinnen ein aufeinander und übereinander legen und festnähen.

Aber in heutiger Zeit fehlt vielen von uns die Zeit für eine aufwendige Näh-Technik, die von Hand ausgeführt wird. Du möchtest trotzdem mal Boro ausprobieren? Wie wäre es dann, Boro ganz einfach mit der Nähmaschine umzusetzen. Mit dem richtigen Know-how ist es kein Problem mehr und mit einem Untersetzer in überschaubarer Größe kannst du es gleich mal angehen.

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ANDRÀ TUTTO BENE! – ALLES WIRD GUT!

Stickdesign Regenbogen FREEBIE nur im April erhältlich

Du kannst Patches zum Aufbügeln erstellen, sowie das Muster direkt auf Stoff sticken oder als Aufhänger an dein Fenster hängen.
Das Sticken mit dickeren Garnen ergibt tolle Texturen. Wenn du diese mit dem Filaine 12 Garn stickst, kannst du die Elemente zusätzlich aufbürsten und damit einen Fell Effekt erzielen. In der beiliegenden Anleitung zeigen wir dir Tipps und Tricks zum korrekten Stabilisieren und Maschineneinstellen damit du Erfolg beim Sticken hast. Außerdem lernst du dabei wie man nur bestimmte Teile des Musters aufbürsten kann und professionelle Patches zum Aufbügeln herstellt.

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Woher kommt eigentlich der Osterhase?

Vielleicht kommt es dir bekannt vor – Frühling liegt in der Luft, die ersten Narzissen wachsen draußen auf der Wiese und ein laues Lüftchen weht durch die Luft. In den Geschäften liegen bunte Eier in den Regalen und jede Menge Schoko-Hasen bevölkern die Auslagen. Bunte Hasenbilder sind allgegenwärtig und schmücken nicht nur das eigene Heim. Dann ist Ostern bestimmt nicht mehr weit.

Bis heute ist noch nicht endgültig geklärt, wie der Hase zum Osterfest kommt. Vermutlich steht er als uraltes Symbol für Fruchtbarkeit und die neu aufkeimende Natur im Frühling. Ostern selber ist viel älter als das christliche Fest und wurde schon im Altertum von den Germanen als Fest für die Göttin Aurora gefeiert.

Bereits aus dieser Zeit stammt auch die Tradition der bunten Eier, die auf jeden Fall zum Osterhasen dazu gehören. Seit ewigen Zeiten gilt das Ei als Symbol des Frühlings und genau so wie der Hase, als Zeichen der Fruchtbarkeit.

In vielen Kulturen gehört Ostern als traditionsreiches Fest mit ähnlichen Bräuchen dazu, immer verbunden mit dem Aufbruch der Natur und einem positiven Start in den Frühling. Lassen wir uns vom Osterfest und dem Hasen inspirieren und starten mit einer positiven Haltung und Aufbruchstimmung in diese Jahreszeit.

Passend dazu haben wir noch ein paar Stickdesigns für dich…

Stickdesign Ostern mit Eiern
Stickdesign Hasentrio
Stickdesign Ostergruss

… und natürlich unser Garnset für diesen Monat:

So wünschen wir von SULKY@ all unseren Kunden:

HAPPY EASTER

Handsticken mit Kindern

Materialangaben

  • SULKY® Fabri Solvy (auswaschbares Stickvlies, Rollenbreite 25 cm)
  • SULKY® COTTON 12 PETITES in Farben nach Wahl
  • Baumwollstoff in gewünschter Farbe
  • Stickrahmen
  • Sticknadel
  • Malvorlage (in unserem Beispiel haben wir das Vögelchen, eine Vorlage von Bine Brändle verwendet. In Bines Shop findet ihr eine große Auswahl an Malvorlagen und auch einige Freebies. https://www.bines-shop.com/produkt/voegelchen)

Mein Tipp für dich:
In der Materialliste ist keine genaue Menge für den Stoff angegeben.
Die Menge richtet sich nach der Größe der Malvorlage die ihr übersticken möchtet.

kostenlose Anleitung – Handsticken mit Kindern
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Mund-Nasen-Schutz selbst nähen

Hygiene-Artikel sind knapp geworden, nicht nur Toilettenpapier ist Mangelware, sondern auch Desinfektionsspray, Atemschutzmasken und der aus Krankenhäusern bekannte Mund-Nasen-Schutz ist nicht mehr erhältlich.

Vielerorts nähen fleißige Näherinnen den Mund-Nasen-Schutz, um ambulante Pflegedienste, Altenheime und andere soziale Einrichtungen zu unterstützen. Auch wir wollen einen Beitrag leisten und stellen euch eine einfache Anleitung zur Verfügung. Unsere Version lehnt sich an die Anleitung an, welche von der Stadt Essen herausgegeben wurde. Allerdings sind wir besonders auf das Einlegen der Falten eingegangen, um auch Nähanfängerinnen einen einfachen Einstieg ins Thema zu ermöglichen.

Wir weisen darauf hin, dass dieser selbstgenähte Mund-Nasen-Schutz keinen medizinischen Standards entspricht und auch nicht vor einer Infektion mit dem Corona-Virus schützen kann. Allerdings sind die Schleimhäute, vor allem von Mund und Nase potentielle Eintrittspforten für Krankheitserreger und so kann die Mund-Nasen-Bedeckung vor allem die anderen vor unseren eigenen Tröpfchen beim Sprechen, Niesen oder Husten schützen.
Daher nennen wir unser selbstgenähte Variante Mund-Nasen-Bedeckung.

Selbstverständlich gehört zu einer ausreichenden Hygiene regelmäßiges Händewaschen und die Benutzung von Desinfektionsmitteln.

Wir haben für die Mund-Nasen-Bedeckung unser SULKY® COTTON 30 verwendet, das aus 100% Baumwolle besteht und daher kochfest ist.

Wir von SULKY® wünschen all unseren Kunden: Bleibt gesund !

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Boro & Sashiko -was ist das

Nachhaltigkeit

Wegwerfen ist out und Reparieren istzurzeit absolut angesagt. Handgemachtes darf auch so aussehen und Un-Perfektheit ist willkommen. Mit der Handmade-Optik wird aus jedem Teil ein Unikat mit seiner ganz persönlichen Note.

Während beim Porzellan die japanische Technik des Reparierens mit Goldauflage praktiziert wird, zeigt sich im textilen Bereich der Einfluss der japanischen Kunst mit Boro und Sashiko.

Die Technik:

Boro
Ursprünglich ist Boro eine japanische Flicktechnik, die aus großer Not heraus entstanden ist. Arme bäuerliche Landfrauen reparierten Decken, Futons und Kimonos, in dem sie wieder und wieder Stoffstücke über die entstandenen Löcher legten und diese mit vielen kleinen und dekorativen Stichen auf dem Untergrundstoff fixierten. Während man beim amerikanischen Patchwork aus kaputten Textilien die besten Stücke herausschnitt und zu neuen Patchwork-Flächen aneinander nähte, so kennzeichnete die Flicktechnik der Japanerinnen ein aufeinander und übereinander legen und festnähen.

Sashiko
Eine alte, japanische Sticktechnik, die ursprünglich zum Zusammenhalten, Flicken und Verstärken von einer oder mehrerer Lagen Stoff angewendet wurde. Das Wort Sashiko bedeutet übersetzt Stäbchen und die Japanerinnen führten diese Stickerei mit einem einfachen fortlaufenden Vorstich aus, mit dem überwiegend geometrischen Muster entstanden.
Traditionell wurde Sashiko mit blauem oder weißem Baumwollgarn gearbeitet, entweder mit weißem Garn auf blauem Stoff oder umgekehrt.
Vorlagen zum Abzeichnen findet man im Internet oder als Schablonen, mit den sich die Muster leicht auf den Stoff übertragen lassen.

Die Farbe:

Indigo zählt zu den ältesten Farbstoffen der Menschheit und seine ursprüngliche Heimat ist Indien bzw. China. Das Färben mit Indigo ist ein aufwendiger Prozess, der sich über viele Tage hinzieht und eine Vielzahl auf Blautönen hervorbringt. Diese abwechslungsreichen Nuancen an Blautönen auf Stoff und Baumwoll-Garn vermitteln ein lebhaftes Bild, obwohl nur in einem Farbbereich gearbeitet wird.
Dazu kommen verschiedenen Creme- und Beigetöne, die alle aus dem Bereich von natürlich ungebleichter Baumwolle stammen oder auch durch Leinen, das die Farbpalette ergänzt.

Seine Blütezeit hatte Indigo im Altertum und im Mittelalter. Als Adolf von Bayer gegen Ende des 19. Jh. künstliches Indigo entwickelte, verlor die klassische Indigo-Färbung zunehmend an Bedeutung. Künstliches Indigo unterstütze den Siegeszug der Jeans, die auch heute noch mit einer Vielzahl an verschiedenen Blautönen immer wieder die Modewelt begeistert.

Der Stoff:

Während die Seide, der bekannteste Stoff aus dem alten Japan, überwiegend der adeligen Oberschickt vorbehalten war, musste sich die ärmere Landbevölkerung mit Stoffen aus Baumwolle oder Hanf bzw. Leinen begnügen. Die Baumwolle wurde in Handarbeit zuhause gesponnen und zu Stoffen gewebt. Schadhafte Stellen besserte man aus, wegwerfen war damals keine Option. Selbst alte Lumpen wurden noch in Streifen gerissen und zu Teppichen gewebt.

Die Garne:

Traditionell wird Sashiko mit Baumwollgarn in Blau oder Weiß bzw. hellen Cremetönen ausgeführt. Das Garn ist etwas dicker als übliches Stickgarn und lässt so die liebevoll gestickten Muster besonders gut hervortreten.

All diese Anforderungen erfüllt SULKY® COTTON PETITES 12 und eignet sich so ganz hervorragend als Handstickgarn für die Sashiko-Stickerei.

SULKY® COTTON PETITES 12 wird aus hochwertiger merzerisierter Baumwolle aus Ägypten hergestellt, Kennzeichen der ägyptischen Baumwolle sind lange Stapelfasern, die dem Garn eine besondere Stabilität verleihen. Selbstverständlich ist SULKY® COTTON PETITES 12 ökozertifiziert und passt so prima zum Thema Nachhaltigkeit.

COTTON PETITES 12
Täschchen in Boro Technik
Jeans Flicken

Frühling

Wie farblos und leer wäre eine Welt ohne Blumen, ohne ihren bezaubernden Duft, ohne die unzähligen Formen und ohne die prächtige Vielfalt ihrer Farben?

Viel zu selten machen wir uns Gedanken darüber, dass wir diese herrliche Auswahl zu einem großen Anteil den Bienen verdanken. Wir sind auf die Bienen angewiesen, denn ohne sie gäbe es  weniger Pflanzen und damit würde auch die Vielfalt in der Tierwelt eingeschränkt.

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