Ein Herz für dich! DIY applizierte Tagesdecke.

Brr, ganz schön kalt draußen! Möchtet ihr euch auch am liebsten in eine warme Decke einkuscheln und das Haus nicht mehr verlassen?

Heute zeigen wir euch ein schönes DIY Projekt, wie man eine einfache Fleece Decke mit einer süßen Applikation ohne Stickmaschine in dem angesagten Doodle-Look schnell aufpeppen kann!

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Die kleinen Vögelchen wurden mit der Nähmaschine Freihand gestickt und aus diesem Grund möchten wir euch heute einen wahren Allrounder aus der großen Sulky Familie vorstellen, ohne dessen Hilfe die Ausführung dieses Projektes nur halb so viel Spaß gemacht hätte!

Unser Liebling der Woche:

TOTALLY STABLE

SULKY TOTALLY STABLE ist ein Vlies mit Bügelbeschichtung. Es dient vor allem der Stabilisierung von dehnbaren Stoffen und verhindert ein Verziehen des Stoffes beim Nähen und Sticken.

Wir benutzen das Stickvlies unter anderem unheimlich gerne beim Freihandsticken – Totally Stable gewährleistet einen besseren Transport des Stoffes und hält den in Form, sodass du beim freien Maschinensticken kein Stickrahmen benötigst.

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Totally Stable wird mit der beschichteten (glänzenden) Seite auf die Rückseite des Stoffes gebügelt.

Bügeleiseneinstellung: 2 Punkte.

Total stabil, oder?

Nach dem Sticken oder Nähen wird Totally Stable vorsichtig abgezogen.

Da der Kleber nur eine schwache Klebekraft entfaltet, lässt er sich rückstandlos entfernen.

Je nach Stoffart und Bügeltemperatur lässt sich Totally Stable übrigens mehrmals benutzen!

Totally Stable ist genau das Richtige für experimentierfreudige Nähfreunde!

Ihr werdet es lieben – denn auch Anfänger mit einfachen Nähkenntnissen können mit Hilfe von Totally Stable viele textile Anleitungen nacharbeiten!

Zögere nicht und probiere es doch gleich mal aus! 🙂

DIY applizierte Tagesdecke.

 

Materialangaben:

  • 1 Spule Rayon 40 in Anthrazit (Farb-Nr. 1220), erhältlich HIER
  • 0,30 m Thermofix (Rollenbreite 50 cm), erhältlich HIER
  • 0,20 m Totally Stable (Rollenbreite 50 cm), erhältlich HIER
  • 0,50 m Solvy (Rollenbreite 50 cm), erhältlich HIER
  • verschiedene kleine Stoffreste für die Applikation
  • 1 Polarfleece-Decke in Grün
  • Permanent-Marker in Fein, Q-Tipps

Vorbereiten:

Übertrage die Vorlagen auf Thermofix und schneide alle großzügig aus. Bügel die Zuschnitte auf die Rückseite der entsprechenden Stoffe. Decke Thermofix beim Bügeln mit Backpapier ab. Nach dem Erkalten kannst du das Backpapier abziehen und die Applikationen exakt auf der Außenlinie ausschneiden.

Arrangiere die beiden Vögel mit ihren Flügeln und das Herz in einer Ecke der Decke. Lege erneut großzügig Backpapier darüber, um die Fleece-Decke zu schützen.

Bügel die Applikation mit dem Bügeleisen fest.

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Freie Maschinen-Applikation:

Auf die Rückseite hinter die Applikation bügelst du Totally Stable. Das Stickvlies hält den Stoff in Form, sodass du beim freien Maschinensticken kein Stickrahmen benötigst.

Für die freie Maschinenstickerei versenkst du an deiner Nähmaschine den Transporteur und setzt den Stopffuß ein. Stell deine Nähmaschine zum Stopfen ein und wähle einen Geradstich aus.

Fädel Rayon 40 als Oberfaden ein, setze die Unterfadenspule ein und hole den Faden nach oben. Die Stichlänge ergibt sich durch die Geschwindigkeit, mit der du das Nähgut führst und das Fußpedal betätigst.

Nähe zu Beginn langsam und versuche, an der Motivkante entlang zu nähen. Die Naht sollte nicht gleichmäßig sein, da durch das unregelmäßige Führen ein „wie von Hand gemalter – Effekt“ entsteht. Durch zweimaliges Umrunden der Applikation fallen Unregelmäßigkeit nicht auf.

Stecke 2 lagen Solvy großzügig über die Applikation und zeichne die geschwungenen Schwanzlinien und die Schnur des Herz-Ballons mit dem feinen Permanentmarker auf. Ebenso die Schnäbel, die Augen und die Beine.

Nun kannst du diese Linien ebenfalls nachnähen und dich dabei an den Vorzeichnungen auf der Folie orientieren. Nach Fertigstellung feuchtest du die Nähte mit einem Q-Tipp an, den du zuvor in Wasser getränkt hast. Entlang der Nähte löst sich die Folie auf und du kannst sie problemlos abziehen. Auf der Rückseite entfernst du vorsichtig das Totally Stable.

Sprühe die vorgezeichneten Hilfslinien mit etwas Wasser an, um sie zu entfernen.

Nach Fertigstellung der Applikation kannst du alle Reste vorsichtig von der Rückseite abreißen.

♥♥♥

Die vollständige Anleitung samt Vorlagen im PDF Format kannst du HIER herunterladen.

Hat dir diese Idee gefallen oder hast du vielleicht noch ganz andere Vorschläge, wie man Totally Stable noch verwenden kann?

Hinterlasse uns und den anderen Lesern einen Kommentar unter diesem Beitrag!

Alle Sulky Produkte sind ab sofort im SULKY ONLINE SHOP  erhältlich!

 

Ordnungsliebe.

„Ach, Ina! Es gibt nichts Schöneres als mit dir gemütlich durch Geschäfte zu bummeln um nach Kleidung und Taschen Ausschau zu halten!“ – die Baronin strahlte wie ein Honigkuchenpferd und trug stolz ihre neusten Eroberungen in prall gefüllten Einkaufstaschen.

Plötzlich blieb Ina wie angewurzelt stehen und starrte jemanden an.

„Was ist denn?“ – fragte ihre Tante neugierig.

„Zwick mich doch mal.“ – flüsterte sie leise.

„Wen siehst du denn da?!“ – hakte die Baronin ungeduldig nach.

„Den großen Modedesigner, Karl Sophie! Den kennst du doch!“

„Karl Sophie? O, selbstverständlich kenne ich, das graue Kleid aus Seide, was ich gestern getragen habe, ist doch von ihm. Ich habe noch ein Jäckchen und eine Tasche in seiner Boutique gekauft!“

Karl Sophie trank gemütlich seinen Kaffee im Straßencafé und ahnte noch nicht, was gleich auf ihn zukommen sollte.

Ina kannte natürlich seine Mode, doch seitdem er die Sendung „Mühevoll aufgetrennt“ moderiert hat, avancierte er schnell zu einem absoluten Idol der DIY Szene.

Sie fieberte jede Woche mit den Kandidaten mit und stellte sich vor, wie sie die Aufgaben lösen würde, ärgerte sich über niederschmetternde Urteile seiner Fachkollegin und freute sich über gelungene Meisterstücke.

„Ich würde so gerne ein Autogramm von ihm haben! Das würde ich einrahmen und im Nähzimmer aufhängen! Was meinst du, dürfen wir ihn danach fragen?“

Die Baronin überlegte nicht, sie machte es einfach.

„Meine Nichte ist ein großer Fan von Ihnen und hätte gerne ein Autogramm! Sie näht in jeder freien Minute und glauben Sie mir, sie ist sehr talentiert!“ – erzählte die Baronin und schob dem Designer einen Zettel hin.

Er lächelte verlegen, doch er war sehr freundlich und freute sich über diese Aufmerksamkeit.

„Warten sie mal, ich hatte doch hier irgendwo einen Stift!“ Baronin setzte sich an den Tisch und suchte fieberhaft in ihrer Tasche.

Ina wäre am liebsten im Boden versunken. Da saß er auf einmal, ihr Guru und Meister und ihre Tante leerte gerade den ganzen Inhalt ihrer Tasche auf seinen Tisch aus. Ein Pfeferminz-Bonbon landete in seiner Tasse, aber er quittierte das mit Lachen.

„Ich schwöre es, Ina, ich hatte mal einen Stift!“

Es kamen Berge von Einkaufszettel zum Vorschein, Taschentücher, Lippenstifte, High Heels Pflaster, ein dickes Notizbuch, ein Apfel, aber kein Stift weit und breit!

„Ordung ist das halbe Leben, Kinder!“ – verkündete die Baronin und suchte ungestört weiter.

„Ach, ihr seid so herrlich!“ – Karl Sophie wischte sich ein Lachtränchen weg und bat den Kellner um die Rechnung. „Meine Damen, ich muss mich leider verabschieden, die Arbeit ruft!“

Ina war einfach sauer. „Wie konntest du ihn so zu überfallen, dich unaufgefordert an seinen Tisch zu setzen und den ganzen Kram auf dem Tisch auszubreiten?!“

„Ich habe bloß nach einem Stift gesucht! Für dich! Was hast du denn?!“

Ina versuchte sich zu beruhigen und die Situation nochmal mit einem kühlen Kopf zu analysieren. Gut. Es ist eigentlich nichts passiert. Wir sind freundlich gewesen. Er hat gelacht. Meine Tante muss ihre Tasche aufräumen. Es ist wirklich nichts passiert. Meine Tante braucht unbedingt ein Täschchen für ihre Stifte! Denn Ordnung ist das halbe Leben!

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Och, die arme Ina! Wie peinlich! 🙂

Das kleine Stiftemäppchen bietet genung Platz für alles, was frau so braucht 🙂

Das Anleitung unserer Autorin Christa Rolf könnt ihr als PDF-Datei HIER herunter laden.

Für dieses Projekt haben wir folgende Sulky Produkte verwendet:

SULKY® RAYON 40 COL. 1220

SULKY® THERMOFIX

SULKY® TOTALLY STABLE

Viel Spaß beim Nähen und Aufräumen wünscht –

Sulky Kreativ Team

ordnungsliebe

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Nählust

Diplomierte Ernährungswissenschaftlerin Ina Ideenreich betrat ihr geliebtes Nähzimmer.

Sie hielt in der Hand ein paar frisch gekaufte, feine Stöffchen, hob sie an die Nase und schnupperte daran. Es gab nichts Schöneres, als der Duft der neuen Stoffe! Es hatte etwas Magisches an sich – sie schloss die Augen und stellte sich die Sachen vor, die sie daraus nähen wird! Sie hatte einige zauberhafte, gemusterte Baumwollstoffe gefunden, ein Stück Naturleinen, Zackenlitze, Knöpfe, bunte Reißverschlüsse und Garne. Lauter Schätze! Sie hätte den ganzen Tag in diesem Zimmer verbringen können!

Sehr zum Ärger ihrer Tante, übrigens!

„Ina, mein Kind! Du hast doch nicht an der Uni studiert, um heute Brötchen zu verkaufen und stundenlang an der Nähmaschine zu sitzen!“

„Ach, wirklich? Im Gegenteil, Tante! Gerade in der Bäckerei kann ich mein Wissen perfekt einsetzen! Ich kann die Kunden besser beraten und du weißt ja, einige Produkte sind nach meinen Rezepten entstanden! Das glutenfreie Brot gibt es nur bei uns!“

Die Baronin von Nichtstun ließ nicht locker:

„Du hättest eine wunderbare Karriere im Labor der Dosensuppenfabrik machen können! Warum hast du damals eigentlich gekündigt?! Den Doktortitel hättest du längst in der Tasche! Wie deine Cousine Brigitte!“

Es grauste ihr bei der Vorstellung, den ganzen Tag im Labor mit Geschmacksverstärker und Zusatzstoffen zu hantieren.

„Ich war dort nicht richtig glücklich Tante! Oft hatte ich das Gefühl, mein Leben sinnlos zu verschwenden. Wenn du dich am Montagmorgen schon auf das Wochenende freust, und am Sonntagabend Bauchschmerzen kriegst, dann es ist Zeit etwas zu ändern! Und mein hohes Gehalt nannte ich: Schmerzensgeld! “

„Genau – das liebe Geld! Wieviel verdienst du in der Bäckerei?“

„Für schöne Stoffe reicht vollkommen! Aber weisst du: eins habe ich damals gelernt: es gibt nichts Wichtigeres im Leben, als dem eigenen Herzen zu folgen!“

„Erstaunlich,“ – dachte die Baronin, „Ina hat zwar ihre wissenschaftliche Karriere an den Nagel gehängt, aber so glücklich und ausgeglichen habe ich sie noch nie gesehen.“

„Also, vielleicht stimmt das wirklich?“

♥♥♥

Habt ihr Lust zum Nähen? 🙂 Habt ihr ein bisschen Zeit für das schönste Hobby der Welt?

Ein kleines Projekt unserer Autorin Christa Rolf wird jedes Schneiderherz garantiert erfreuen! Die Anleitung könnt ihr hier herunter laden:

Nählust

Folgt eurem Herzen und habt viel Freude beim Nähen!

Sulky Kreativ Team

Nählust

Nählust Detail2

Nählust Detail1

 

Flieg, Vöglein, flieg!

Ina saß auf einer Bank unter einem Baum und war so in ihr Buch vertieft, dass sie die Welt und Zeit um sich vergessen hat.

Die alte Eiche rauschte und schützte sie von den Sonnenstrahlen. Es war so spannend! Das Buch hieß „Die Schneiderin“, und obwohl sie den gleichnamigen Film mit der wunderbaren Kate Winslet im Kino schon gesehen hat, fieberte sie mit ihrer Heldin aufs Neue mit.

Sie konnte nicht aufhören zu lesen, die Geschichte der Tilly Dunnage, einer talentierten Schneiderin, die nach fast zwei Jahrzehnten der Abwesenheit in ihre australische Heimat zurück kehrt und mit einer Nähmaschine bewaffnet nach Rache sucht, hat sie völlig in ihren Bann gezogen.

Na, wenn dieses Piepen nicht da wäre! Es piepte und piepte, die ganze Zeit schon! Tilly Dunnage war gerade dabei sich zu verlieben, als Ina genervt aufstand und nach der Ursache störender Geräusche suchte.

Ein kleiner Vogel saß auf dem Boden. Erschrocken sah er die Ina an und hörte nicht auf zu schreien.

„Ein kleiner Piepmatz! Bist du aus dem Nest gefallen? Oje, was mache ich denn jetzt mit dir?“ – Ina schaute nach oben, der Baum war so groß, das Nest zu finden, war nahezu unmöglich!

Vorsichtig transportierte sie die kleine Meise nach Hause. Ihre Katze Shabby musste sie natürlich sofort aussperren! Jetzt randalierte sie beleidigt an der Küchentür! Ihre Tierärztin hatte gerade eine Mittagspause, diese eine Stunde musste der kleine Vogel noch bei Ina verbringen.

Sie machte sich einen Tee und beobachtete die Meise, die inzwischen völlig erschöpft im Schuhkarton einschlief.

„Ein kleines Wunder der Natur!“ – dachte sie schmunzelnd und fing an, ein wenig aus Langweile Figuren und Ranken auf der Zeitung zu kritzeln. Viele, kleine Vögelchen zierten gleich die ganze Seite. Sie schaukelten auf den Ästen und machten einen glücklichen Eindruck.

Ina schaute auf die Uhr, eine Stunde war vorbei.

„Am liebsten würde ich dich behalten, mein kleiner! Ich bringe dich gleich in Sicherheit. In der Wildfangstation bist du besser aufgehoben als bei mir.“

Die Zeichnung ließ sie aber liegen, denn den Nachmittag wollte sie unbedingt in ihrem Nähzimmer verbringen.

Die Kissenhülle, die sie nach der Vorlage mit kleinen Vögelchen applizierte, hätte der Tilly Dunnage sicherlich gefallen!

Kissenhülle nähen Vorlage♥♥♥

Ein wahres Meisterwerk hat sich unsere Autorin Steffi Geppert für euch diese Woche ausgedacht!!!

Die Anleitung in PDF Form könnt ihr hier herunter laden:

Kissen Vogel

Schemazeichnung

Vorlage 1

Viel Freude beim Nähen wünscht dir dein –

Sulky Kreativ Team

Nimm mich mit! Barney der Bär.

„Das kann doch nicht wahr sein! Jetzt ist der gestreifte Socken weg!“

Ina durchsuchte fieberhaft ihre Wäsche, die sie gerade von der Leine abgenommen hat. Sie schaute ins Innere der Waschmaschine und in den Gummiring vorne. Nichts.

„Dieses gemeine und fressgierige Sockenmoster! Warte mal, Kollege! Ich krieg dich! So schnell gebe ich nicht auf!“

Ihre Stimme verriet, dass es mit ihr nicht unbedingt zu spaßen war.

Sie ging richtig wütend in ihre Wohnung zurück und schmiedete einen Plan, wie sie das Monster am besten fangen kann.

Sie wartete ab, bis es dunkler wird. An der Leine im Keller hingen noch genug bunte Socken von den Nachbarn – um den Köder musste sich sich also keine Sorgen machen.

Ruhe kehrte ins Haus ein, es war die perfekte Zeit, um das Sockenmonster auf frischer Tat zu ertappen! Sie schnappte sich eine Taschenlampe und einen Kescher und ging in den Keller.

Leise und vorsichtig öffnete sie die Tür, schlich sich in den Raum und lauschte in die Dunkelheit hinein. Man konnte einige Geräusche hören. Die Heizung schaltete sich ein und aus. Irgendetwas war komisch. Als ob noch jemand im Raum wäre. Es kam aus der Richtung, wo die Waschmaschine stand.

Ina fasste ihren ganzen Mut zusammen, sprang aus ihrem Versteck heraus und schrie ganz laut:

„Keine Bewegung! Socken fallen lassen!“

Sie knipste die Taschenlampe an und als sich ihre Augen endlich an das Licht gewöhnt haben, sah sie zu ihrer Erstaunen Frau Strumpf von der 2. ten Etage mit hochgehobenen Armen vor sich stehen. Auf dem Boden lag ein Wäschekorb, den sie fallen ließ.

„Frau Strumpf?“

„Ina? Oh, Ina! Du hast mir gerade Angst eingejagt!“ – sie fasste sich ans Herz.

„Frau Strumpf! Das tut mir so schrecklich leid! Ich wollte sie nicht erschrecken! Was machen Sie denn hier alleine im Dunklen?!“

„Ina, es ist nicht so, wie du denkst! Du wirst mich wahrscheinlich für verrückt halten. Also…seit einiger Zeit verschwinden unsere Socken…ich dachte…ich vermute also, dass wir ein…“

„Sockenmonster im Keller haben?!“ – beendete Ina den Satz.

„Ja, auch wenn es sich verrückt anhört – ich vermute, hier lebt eins. Schau bitte, alles einzelne Socken! Was soll ich denn damit? Zum Wegwerfen sind sie doch zu schade!“ – Frau Schmitz zeigte den Inhalt ihres Korbes.

Es war eigentlich albern, mitten in der Nacht mit Taschenlampe und einem Kescher im Keller auf ein Sockenmonster zu warten. Die arme Frau Strumpf zitterte noch am ganzen Körper.

„Frau Strumpf – ich lade Sie zu mir ein“ – sagte Ina „Zur Wiedergutmachung mache ich einen guten Tee und zeige Ihnen, was man aus den einzelnen Socken machen kann!“

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“Hallo! Ich bin’s!!! Barney der Bär! Nimm mich einfach mit! Ich passe immer auf dich auf!”

Bist du auch auf der Suche nach einem gutaussehenden, lustigen, und vertrauenswürdigen Begleiter? 🙂 Die Vorlage für den Barney findest HIER

Viel Freude beim Nähen wünscht dir dein –

Sulky Kreativ Team

Bär Barny

Tschirp, tschirp!

Zwei alte Holunderbäume blühten gerade im Garten der Familie von Nichtstun und verströmten einen wunderbaren süßen Duft.

Ina stand auf der Leiter mit einem Korb in der Hand und schnitt die tellergroßen Dolden ab. Die Baronin von Nichtstun hielt die Leiter fest und schaute voller Sorge nach oben.

„Oh du meine Güte! Fall nicht runter! “ rief Baronin von Nichtstun

„Tantchen, ich bin doch vorsichtig!“ erwiderte Ina, was eigentlich gar nicht stimmte, denn die ganze Zeit beobachtete sie einen kleinen, braunen Vogel und sein Nest, das in der Gartenhecke versteckt war. Er flog rein und raus, und wenn man genauer hinschaute, konnte man sehen, wie zwei hungrige Jungen ihre Hälse nach oben strecken und die Schnäbel weit aufsperrten.

„Wir machen heute den leckersten Holunderblütensirup aller Zeiten! Das ist meine Lieblingszeit, wenn der Holunder in voller Blüte steht! “ verkündete Ina, als sie mit ihrer Ernte fertig wurde.

Eine Stunde später wurde in der Küche fleißig gewerkt. Während die Baronin das Wasser mit Zucker aufkochte, erzählte Ina dem Baron von ihrer Entdeckung.

„Ich habe in der Hecke ein Nest gesehen! Der Vogel ist sehr klein, wie ein kleines Mäuschen! Und unglaublich laut!“

„Das ist der Zaunkönig“ – sagte der Baron und durchsuchte penibel die Holunderblüten nach Insekten.

„Er wird übrigens immer seltener! Schön, dass er bei uns wohnt!“ – setzte er fort – „Es ist uns gar nicht bewusst, wie viele nützliche Tiere im Garten leben. Der Marienkäfer hält Blattläuse in Schach und der Igel die Schnecken. So können wir chemiefrei gärtnern. Jeder von diesen fleißigen Helfer hat ein Denkmal verdient!“

Ina legte die Blütendolden in eine große Schüssel, bedeckte sie mit in Scheiben geschnittenen Zitronen und übergoss alles mit dem Wasser.

„Diese Mischung lassen wir jetzt 4 Tage stehen und danach füllen wir den Sirup in Flaschen ab!“ – sagte Ina.

„Eigentlich ganz einfach! Warum habe ich immer den fertigen gekauft?“ – wunderte sich die Baronin. „Bleibst du bei uns zum Abendessen?“

„Normalerweise – gerne. Aber…ich habe noch etwas vor…Ich möchte die kleinen Gartenhelfer noch…würdigen!“

Was auch immer das heißen mochte – die Baronin wusste es sofort – Ina wird diesen Abend in ihrem Nähzimmer verbringen!

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Ina findet überall eine Inspiration für ihre Nähprojekte! Ein Nachmittag im Garten, ein kleiner Vogel, der seine Kinder fleißig versorgt, ein paar schöne Stoffe…

Materialfoto

Das Ergebnis lässt sich sehen, oder? Wir können es singen hören! 🙂 Tschirp, tschirp! Freihandsticken macht Spaß!

Die Vorlage und eine ausfürliche Anleitung für dieses Projekt findest du HIER.

Viel Freude beim Nähen wünscht dir dein –

Sulky Kreativ Team

Basics Freie Maschinenapplikation

Immer-dabei Tasche

Möchten Sie eine Tüte? – fragte freundlich die Verkäuferin.

„Ob ich eine Tüte möchte…das ist eine gute Frage!“ – Ina überlegte kurz.

„Selbstverständlich willst du eine, mein Kind, wie sonst willst du deinen Einkauf nach Hause bringen?“

„Tante, ich will keine Plastiktüten mehr kaufen! Das ist eine echte Umweltpest! So viele Sachen werden in Plastik verpackt – ich will das nicht!“

Die Schlange an der Kasse wurde immer länger und man hörte schon die ersten ungeduldigen Stimmen.

„Kaufen sie die Tüte oder nicht?“ – mischte sich die genervte Verkäuferin ein.

„Ja!“ – sagte laut die Baronin.

„Nein!“ – rief noch lauter Ina und packte energisch ihre Handtasche voll mit den Lebensmittel, die sie gerade gekauft hat. Kleinigkeiten steckte sie in die Jackentaschen, lächelte der Menschen kurz zu und drehte sich Richtung Ausgang.

„Ina, das ist doch albern!“ – zischte die Baronin durch die Zähne.

„Kannst du dich noch an unseren gemeinsamen Urlaub am Meer erinnern?“ – fragte Ina nachdenklich.

„Weißt du noch, wie viel Müll im Wasser herumschwamm? Du dachtest, das wären Riesenquallen! Das waren Plastiktüten!“

„Ach, ja…Erschreckend, nicht wahr? Aber weiß du, es gibt schon mal Situationen – man geht nur eine Kleinigkeiten besorgen und Ruck-zuck ist der Einkaufswagen voll! So wie heute!“

„Deswegen müsste man immer einen kleinen Stoffbeutel dabei haben! Immer!“

„Ooo, ich bitte dich Ina, die Wärmflasche hat zwar einen festen Platz in unserem Haus gefunden, aber zu den hässlichen Jute Beutel wirst du mich nicht überreden!“

„Tantchen… Wir nähen uns etwas Besonderes! Etwas Hübsches! Für Shopping Königinen unter uns!“

Und schon kugelten sich fast die beiden vor Lachen.

Zu Hause angekommen stürzte sich Ina sofort auf ihre Stoffsammlung.

„Für uns nur das Beste! In pink und rosa! Mit einem Spruch!“

“Oh, ja! Das sehe ich unheimlich oft in der Stadt! Wie wäre es mit Shopping? Schaffst du das mit deiner Nähmaschine?”

Ina zeichnete sofort die Schriftvorlage. Sie liebte ihre einfache, alte Nähmaschine und seitdem sie die Freihandtechnik erlernt und endlich verstanden hat, gab es für sie nichts Unmögliches. Die Baronin schaute ihr über die Schulter voller Bewunderung!

Shoppin Schriftzug

„Ina, und denk daran: das soll eine Tasche sein, die sich auch fix zusammenfalten und in der Handtasche verstauen lässt!“

“Trick Nummer 17! Ein Bändchen an der Seite! Such bitte etwas aus!”

Shopping1“Wie hübsch ist das denn?!” – Baronin kam aus dem Staunen nicht heraus.

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“Na, wenn das nicht ein Grund wäre, nochmal in die Stadt zu fahren! Guck mich nicht so an, Ina! Ich muss die Tasche doch testen!” – fügte die Baronin rasch zu ihrer Verteidigung hinzu und verließ fluchtartig Ina’ s Wohnung.

Shopping

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Eine leichte, hübsche Einkaufstasche, die immer dabei ist! Die Vorlage findet ihr hier als PDF zum Download: KLICK

Wir wünschen euch viel Freude beim Nähen!

Sulky Kreativ Team